Der goldene Schnitt

secreto ena

Über Schönheit gibt es KEINE Diskussion.

Die European Nail Association hat sich aus ästhetischen Gründen dazu entschieden, die Proportionen des Nagels am „Goldenen Schnitt“ auszurichten. Als Goldenen Schnitt (lateinisch: sectio aurea, proportio divina) bezeichnet man das Teilungsverhältnis einer Strecke oder anderen Größe, bei dem das Verhältnis des Ganzen zu seinem größeren Teil dem Verhältnis des größeren zum kleineren Teil entspricht.

 

 

Die Kenntnis des Goldenen Schnittes ist in der mathematischen Literatur seit der Zeit der griechischen Antike (Euklid von Alexandria) nachgewiesen. Vereinzelt schon im Spätmittelalter (Campanus von Novara) und besonders dann in der Renaissance (Luca Pacioli, Johannes Kepler) wurde er auch in philosophische und theologische Zusammenhänge gestellt. Seit dem 19. Jahrhundert wurde er zunächst in der ästhetischen Theorie (Adolf Zeising) und dann auch in künstlerischer, architektonischer und kunsthandwerklicher Praxis als ein ideales Prinzip ästhetischer Proportionierung bewertet.

 


Die ENA setzt dieses Vorhaben bezogen auf den Nagel folgender Maßen um: Eine Strecke AB der Länge l wird durch einen Punkt T innen so geteilt, dass die Länge f des größeren Teilabschnittes TB mittlere Proportionale zwischen den Längen n der kleineren und der gesamten Strecke wird. Es gilt somit AB : TB = TB : TA. Diese so entstandene Teilung heißt Goldener Schnitt der Strecke AB. Das Verhältnis der beiden Streckenabschnitte TB : TA wird als Goldene Zahl bezeichnet.

Symbol für die Goldene Zahl wird der griechische Buchstabe Phi (Φ, φ), verwendet. φ= 1,618

Die Formal dazu lautet:

f= n * φ
f = n * 1,618

Die Länge des gesamten Nagels kann folglich nach der Formel

l = n +(n * 1,618)

errechnet werden.

Beispiel:
Länge des Nagelbettes (n) = 25 mm
Länge Free Edge (f) = 25 mm * 1,618 = 40,45 mm ≈ gerundet 40 mm
Länge des gesamten Nagels (l) = 25 mm + ( 25 mm * 1,618 ) = 65,45 mm ≈ 65 mm